Aktuell hat ein Interview aus dem Jahr 2014 viele verblüfft. Darin erklärt der Virologe Christian Drosten, der jetzt in Deutschland besonders für die PCR wirbt, dass der Test für Massentests nicht wirklich geeignet ist und beschreibt, wie es zu völlig falsch positiven Ergebnissen kommen kann.

Kreuzreaktionen mit anderen ähnlichen Viren

Der Virologe Christian Drosten gilt als zentraler Berater der Bundesregierung in allen Fragen rund um die angebliche Corona-Pandemie. Er ist Direktor des Instituts Charité in Berlin. Info-DIREKT hat bereits auf seine mangelnde Abgrenzung zur extremistischen Antifa hingewiesen. Der Drosten-PCR-Test ist in den meisten Ländern der Welt der Standard zur Feststellung einer SARS-Cov-2-Infektion. Doch die Testmethode gilt als umstritten und alles andere als fehlerfrei. Es ist nicht nur die Methodik des Tests, die Fehler zulässt, sondern auch die Tatsache, dass eine Probenentnahme nur in einem kleinen Zeitfenster der Krankheit sinnvoll ist, aber kurz davor oder danach versagen kann, selbst wenn der Patient infiziert ist.

Zu Beginn der angeblichen Corona-Pandemie erklärte Drosten in einem Podcast außerdem, dass der Test “definitiv” zu Kreuzreaktionen mit anderen ähnlichen Viren führen würde.

Damals forderte Drosten noch wissenschaftliche Klarheit

Das Interview aus dem Jahr 2014 ist nicht zuletzt deshalb interessant, weil die Aussagen von Drosten mit den Aussagen anderer wissenschaftlicher Koryphäen wie Professor Bhakdi übereinstimmen dürften. Anlässlich des damaligen Ausbruchs des “MERS”-Virus in Saudi-Arabien sagte er:

“Was Sie zuerst interessiert, sind die tatsächlichen Fälle. Meines Erachtens ist es fraglich, ob asymptomatische oder leicht infizierte Krankenhausmitarbeiter wirklich Träger des Virus sind. Noch fraglicher ist es, ob sie das Virus auf andere Menschen übertragen können. Das Beraterteam des neuen Gesundheitsministers sollte stärker zwischen medizinisch notwendiger Diagnostik und wissenschaftlichem Interesse differenzieren”.

Für diese Forderungen, die heute fast wortwörtlich von den so genannten “Kronenskeptikern” erhoben werden, werden derzeit Menschen beschimpft und denunziert bis hin zur Kriminalisierung. Aber es wird noch besser…

Mit PCR werden völlig gesunde Menschen statistisch gesehen krank

Als 2014 in Saudi-Arabien MERS-Fälle auftraten, beschlossen die Behörden, die “hochempfindliche Methode” der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) für Tests zu verwenden. sagte Drosten:

“Die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einziges genetisches Molekül des Virus nachweisen kann. Wenn zum Beispiel ein solcher Erreger einen Tag lang über die Nasenschleimhaut einer Krankenschwester flattert, ohne dass sie krank wird oder etwas merkt, ist es plötzlich ein Fall von MERS. Wo früher unheilbare Krankheiten gemeldet wurden, werden jetzt auch plötzliche Fälle und Menschen, die eigentlich recht gesund sind, in die Meldestatistik aufgenommen. Dies könnte auch den explosionsartigen Anstieg der Zahl der Fälle in Saudi-Arabien erklären.”

Diese Argumentation entspricht fast 1:1 allem, was heute von seriösen Kritikern und Experten der Crown-Tests und -Maßnahmen geäußert wird.

Medizin ist der Mode unterworfen

Darüber hinaus übte Drosten scharfe Kritik an den Medien. Er war der Ansicht, dass die Panik im Zusammenhang mit MERS vor allem auf die Medien zurückzuführen sei. “Außerdem haben die lokalen Medien das Thema auf ein unglaublich hohes Niveau gehoben. In der Region gibt es kaum ein anderes Thema in den Nachrichten oder in den Zeitungen”. Und abschließend: “Die Medizin ist nicht frei von den Wellen der Mode”.

Damals empfahl die WHO, nur die Fälle als krank zu melden, bei denen ein Antikörpertest positiv war. Drosten stimmte dieser Ansicht zu. Denn der PCR-Test würde auch Viren und Bakterien anzeigen, die die körpereigenen Abwehrmechanismen noch nicht überwunden haben und dies möglicherweise auch nie tun werden. Eine Infektion wäre nur dann nachweisbar, wenn Antikörper vorhanden sind.

Heute ist alles anders. Der PCR-Test gilt als der unbestrittene Goldstandard. Auf der Grundlage dieses Tests werden Maßnahmen eingeführt und Schließungen beschlossen. Und: Je mehr Menschen man testet, desto mehr positive Fälle werden gemeldet, auch wenn es sich, wie Drosten sagt, um völlig gesunde Menschen handelt.

Heute widerspricht sich Drosten völlig verkürzt

Derweil widerspricht sich Drosten gerne selbst, zum Beispiel in diesem Tagesspiegel-Artikel vom 30. September. “Das RCP ist einfach über jeden Zweifel erhaben”, zitiert ihn der Tagesspiegel, ohne jedoch zu erklären, worauf sich diese Aussage genau bezieht.

Sie sind vielfältig: Fehler bei der Probenahme, zu wenig Abstrichmaterial, schlechter Zeitpunkt (erst am vierten bis achten Tag nach Auftreten der Symptome werden gute Ergebnisse erzielt) und einige andere Kriterien. Nur wenn alle Voraussetzungen unter Laborbedingungen erfüllt sind, gelten die Testergebnisse als nahezu 100 % zuverlässig. Jeder Fehler, jede unsaubere Arbeit verringert diese Gewissheit. Es sei darauf hingewiesen, dass bei einer Fehlerquote von einem Prozent bei 100.000 durchgeführten Tests 1.000 Personen als falsch positiv oder falsch negativ diagnostiziert werden können.