Ein negativer Test auf Covid-19 wird ab Montag nicht mehr ausreichen. Das Land ist mit einem Anstieg der Infektionen konfrontiert.

Neuen Beschränkungen

Österreich hat am Freitag, den 5. November, bekannt gegeben, dass ab Montag, den 8. November, der Zugang zu Restaurants, Hotels und kulturellen Einrichtungen nur noch mit einer Impfung oder einer Covid-19-Auskurierung möglich ist, da das Land mit einer Zunahme der Infektionsfälle konfrontiert ist.

Die neuen Beschränkungen werden am Montag in Kraft treten, mit einer vierwöchigen Übergangsfrist, um die Menschen zu ermutigen, sich impfen zu lassen, sagte Bundeskanzler Alexander Schallenberg am Freitag. “Niemand will die Gesellschaft spalten, aber es ist unsere Verantwortung, die Bevölkerung unseres Landes zu schützen”, betonte er auf einer Pressekonferenz.

Nach den neuen Vorschriften reicht ein negativer Test auf Covid-19 für Dienstleistungen mit engem Kundenkontakt, wie z. B. bei Friseuren, nicht mehr aus, und nur geimpfte oder geheilte Personen dürfen an Versammlungen mit 25 oder mehr Personen teilnehmen.

Über 9.300 neue Fälle am Freitag

In Österreich mit seinen rund neun Millionen Einwohnern wurden am Freitag mehr als 9.300 neue Fälle registriert, ein neuer Tagesrekord für das Jahr 2021. Neben der Überfüllung der Intensivstationen in den Krankenhäusern befürchtet das stark vom Tourismus abhängige Österreich, wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus von anderen Ländern auf die Liste der zu meidenden Länder gesetzt zu werden.

Etwa 64 % der Bevölkerung sind vollständig geimpft, was unter dem EU-Durchschnitt von 67 % liegt. Am Donnerstag hatte Wien bereits ähnliche Maßnahmen angekündigt. Österreich hat mehr als 11.450 Todesfälle durch Covid-19 zu beklagen.