Im Schatten des Ukraine-Krieges bereitet die WHO – von der Öffentlichkeit unbemerkt – ein völkerrechtlich bindendes „internationales Abkommen zur Prävention und Bekämpfung von Pandemien“ vor.

Verlust der Grund- und Bürgerrechten

Die Verhandlungen in Genf haben bereits begonnen. Ursprünglich war die „Machtübernahme“ bereits für den 1. Mai 2022 geplant, d. h. alle 194 Mitgliedstaaten der WHO wären dann gezwungen, die von der WHO beschlossenen Maßnahmen wie Lockdowns oder allgemeine Impfpflicht umzusetzen.

Ein neues Memorandum vom Concilium Europa, vom 3. März 2022, hat den Prozess allerdings beträchtlich verzögert. Mittlerweile ist geplant, dass ein Arbeitspapier (working draft) für dieses neue WHO-„Weltherrschaftsabkommen“ am 1. August 2022 bereit sein sollte zu weiteren internen Verhandlungen.

Offiziell begründet wird dieses von der WHO als notwendig erachtetes Unterfangen laut „Rat der Europäischen Union“ mit dem vorgeschobenen Argument, dass die internationale Staatengemeinschaft noch besser auf mögliche künftige Pandemien und deren koordinierte Bekämpfung vorbereitet sein müsse. Ideengeber scheinen laut „Epochtimes“ vom 5. März 2022 sowohl die EU als auch private Akteure wie die Rockefeller Foundation und Bill Gates zu sein. Hinsichtlich der Pandemie-Erfahrungen der beiden vergangenen Jahre ein Hinweis darauf, was die Welt zu erwarten hat.

Grundlage des Abkommens ist Artikel 19 der WHO-Satzung. Dieser besagt, dass die WHO-Generalversammlung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit für alle Mitgliedstaaten bindende Vereinbarungen beschließen kann. Nationalstaaten können dann nicht mehr souverän entscheiden, welche Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung sie einführen wollen.

Die Abschaffung des Nationalstaates bedeutet gleichzeitig den Verlust der Grund- und Bürgerrechten. Davor warnte der renommierte deutsch-britische Soziologe, Publizist und Politiker Ralf Dahrendorf bereits vor vielen Jahren:

„Wer den Nationalstaat aufgibt, verliert damit die bisher einzige effektive Garantie seiner Grundrechte. Wer heute den Nationalstaat für entbehrlich hält, erklärt damit – sei es auch noch so unabsichtlich – die Bürgerrechte für entbehrlich.“ 

Bei einer solch weitreichenden Frage muss jedoch das Volk das letzte Wort haben: Allen wahlberechtigen Bürgern eines Landes muss das Recht und die Möglichkeit eingeräumt werden, in einer Abstimmung (Referendum) ihre Meinung kund zu tun.

 

Vorschlag einer Expertin an alle Landesregierungen

Frau Dr. Stuckelberger, die seit über 20 Jahren für die WHO arbeitet, unterbreitete laut „greatreject.org“ folgenden Vorschlag: Jedes Land sollte einen öffentlichen Protestbrief an die WHO schicken. Die Regierungen sollten einen Brief verfassen, in dem sie erklären, dass die Bevölkerung nicht akzeptiert, dass die Unterschrift des Gesundheitsministers ohne ein Referendum über das Schicksal von Millionen von Menschen entscheiden kann. Es ist sehr wichtig, diesen Brief aus jedem Land an die WHO in Genf zu schicken. Die WHO fordert alle Länder auf, die Maßnahmen bis Mai 2022 umzusetzen [diese Forderung wurde in der Zwischenzeit auf 2024 herausgeschoben, – Anmerkung PK].

Bisher hätten nur die Russen ein solches Ablehnungsschreiben verschickt. Internationales Recht lässt keine UN-Verordnung zu, die über der Konstitution einzelner Länder steht. Dies trifft auch auf die WHO – eine UN-Organisation – zu.

Quellen

1. https://www.consilium.europa.eu/en/policies/coronavirus/pandemic-treaty/

2. https://www.consilium.europa.eu/de/policies/coronavirus/pandemic-treaty/

3. https://www.epochtimes.de/politik/ausland/globaler-pandemievertrag-der-who-kann-nationale-verfassungen-aushebeln-a3744145.html

4. https://weltwoche.ch/daily/im-schatten-des-uktaine-krieges-werkelt…ns-sollen-zum-neuen-instrument-der-internationalen-politik-werden/

5. https://greatreject.org/who-is-world-government-power-grab/

 

Global Research@Dr. Rudolf Hänsel, 08.03.2022